New York City 2010 PDF Drucken E-Mail

New York City 2010-04-08

Am 31.03.2010 war es endlich wieder soweit. Flug Nummer LH 410 brachte uns von MUC nach JFK. Da ich recht gut während des Fluges schlafen konnte, kam ich einigermaßen gut erholt in New York an. Die Flugzeit betrug ca. 8 Stunden und 30 Minuten.

Die Einreise in die USA ging auch relativ schnell, allerdings dürfte es wohl auch daran gelegen haben, dass sonst gerade kein Flugzeug am Terminal 1 angekommen war. Nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, fuhren wir mit dem Taxi  zu unserem Hotel in Manhattan. Die Taxis kosten für eine Fahrt von JFK nach Manhattan 45 $. Hinzu kommen noch die Gebühren für Brücken oder Tunnel.

Nach ca. 35 Minuten Fahrt mit dem Taxi, kamen wir am Radisson Martinque am Broadway an. Es war bereits 16.00 Uhr, als wir am Hotel ankamen jedoch war unser Zimmer noch nicht fertig. Eine Stunde sollten wir warten. Als wir wieder zum Hotel kamen war allerdings unser Zimmer immer noch nicht fertig. Darum haben uns die Leute vom Radissson die Suite gegeben und noch für jeden Tag ein Frühstücksbuffet obendrauf. Respekt dem Management vom Hotel. Das nennt man Service! Da nimmt man gerne eine Stunde Wartezeit auf sich!

Wir machten uns ein wenig frisch und gingen zum Times Square. Dort blieben wir bis in die Nacht und schlenderten umher. Allerdings nicht zu lange, da uns die Reise doch noch in den Knochen lag.

Am nächsten Tag gingen wir zum Empire State Building. Es lag direkt hinter unserem Hotel. Allerdings dauerte es fast eine Stunde, bis wir oben auf der Plattform ankamen. Über Ostern ist in New York halt etwas mehr los. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, fuhren wir wieder runter. Den Rest des Tages verbrachten wir im Central Park. 

Am Abend machten wir noch mal eine kleine Tour um ein paar Nachtaufnahmen zu machen.

Am nächsten Morgen entschlossen wir uns nach Chinatown zu fahren. Wir kamen dort relativ früh an, so dass noch etwas weniger los war. Mir persönlich hatte die Tour durch Chinatown sehr gut gefallen. Zwar wurde man etwas skeptisch von den „Einheimischen“ begutachtet, besonders wenn man die Kamera rausholte, aber eigentlich waren alle recht freundlich.

Nachdem wir eine Zeit durch Chinatown und Little Italy geschlendert waren, fuhren wir weiter nach Greenwich Village. Ich war nun schon zweimal in New York, allerdings nie in Greenwich Village. Ich war von dem Viertel wirklich positiv überrascht. Alles ist etwas kleiner, ruhiger und gemütlicher. Die Leute dort sind ebenfalls nicht ganz so hektisch wie im restlichen New York.

Am Abend trafen wir uns mit Bekannten, welche ebenfalls zufällig in New York waren. Wir sind dann zum Rockefeller Center gefahren. Dort kauften wir uns Karten für das Top Of The Rock. Allerdings erst für den nächsten Abend. Es empfiehlt sich wirklich die Karten einen Tag vorher zu kaufen.

Am 03.04.2010 sind wir in aller Früh zunächst mit der U-Bahn nach Downtown gefahren. Von dort fuhren wir mit der Staten Island Fähre nach Staten Island. Die Fähre hat den Vorteil, dass sie nichts kostet, und man kaum anstehen muß. Die Fähre selbst fährt direkt an der Statue of Liberty vorbei. In der Früh ist das Licht ideal um gute Bilder von der Statue zu machen. Nach einem kurzen Stop in Staten Island fuhren wir wieder zurück nach Manhattan. Dort angekommen gingen wir noch ein wenig am Battery Park umher. Von dort aus schlenderten wir zur Wall Street und zu Ground Zero. Obwohl es nun schon einige Jahre her war, als das World Trade Center einstürzte, wurde es mir dort ganz schön anders. Wir gingen einmal um Ground Zero herum. Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher zum South Seaport.

Am Abend fuhren wir zum Rockefeller Center. Da wir ja die Karten bereits hatten sparten wir uns das anstehen. Im Eingangsbereich wurde ein kurzer Film gezeigt. Im Anschluss an den Film fuhren mit dem Aufzug hoch. Der Aufzug selbst hat eine gläserne Decke und der Aufzugschacht ist beleuchtet. Oben angekommen traf mich dann fast der Schlag. Es war Nebel aufgezogen und man hatte fast keine Sicht. Zeitweise war gar nichts mehr zu erkennen. Später gab es im Nebel dann immer wieder Lücken, und man konnte teilweise etwas erkennen und auch interessante Bilder machen. Irgendwann zog es dann aber ganz zu und es machte einfach keinen Sinn mehr dort oben zu bleiben.

Unten angekommen gingen wir ein wenig um den Bereich der Radio City Hall umher. Irgendwann waren wir aber geschafft und sind zum Hotel zurück.

Tags drauf sind wir zur Easter Parade gefahren. Sie findet jeden Ostersonntag auf der 5th Ave. statt. Es ist ein kleines Spektakel. Es war schon sehr interessant anzusehen, mit welcher Art von Hüten die Leute teilweise rum laufen.

Gegen Abend sind wir nochmals zur City Hall gefahren. In dem Bereich machten wir einige Bilder. Später sind wir dann über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn gegangen. Es gibt dort einen extra Fußweg und eine kleine Radspur. Man sollte deshalb immer ein wenig vorsichtig sein und auf die Radfahrer achten!

Von der kleinen Parkanlage in Brooklyn machten wir dann die typischen Bilder von Manhattan mit der Brücke im Vordergrund. Auf dem Heimweg hielten wir noch kurz am Flatiron Building an und machen dort noch ein paar Bilder.

Unser Urlaub neigte sich nun dem Ende zu. Da wir viel durch New York gelaufen waren und die letzten Tage auch ein wenig stressig waren, fuhren wir nochmals nach Greenwich Village.  Meine Freundin wollte unbedingt in Magnolia Backery in der Bleeker Street, da diese offenbar einer der bekannten Drehorte aus Sex and the City ist. Dort angekommen kaufte sie einen dieser Cup Cakes. Eigentlich schmeckt das Zeug überhaupt nicht, aber wenn man schon mal da ist, warum nicht. Am Nachmittag und frühen Abend machten wir noch ein paar Einkäufe. Das war es dann. Unsere letzte Nacht in New York war gekommen.

Am nächsten Morgen gingen wir es langsam an und checkten gegen 11.00 Uhr aus dem Hotel aus. Das Taxi brachte uns wieder zum Flughafen JFK. Wie üblich zieht sich dort alles. Einchecken bei der Airline, die Koffer an einem anderen Schalter abgeben, wo sie noch gesondert untersucht werden und dann durch die übliche Sicherheitskontrolle zum Gate. Lufthansa benützt das Terminal 1. Das ist eigentlich o.k. Es gibt ein paar Geschäfte und man bringt die Zeit bis zum Abflug dort recht gut rum. Schließlich wurde unser Flug aufgerufen und es ging zurück nach München.